Bevor Sie Objekte scannen können, müssen Sie die Kamera kalibrieren. Die folgenden Schritte werden Sie durch den Kalibrierungsvorgang leiten:
Stellen Sie sicher, dass die Kamera an den PC angeschlossen und die Treiber installiert sind. Ihre Kamera muss WDM Treiber (z.B.
DirectShow) für Windows unterstützen.
Klicken Sie auf die obere Rollout-Box und wählen Sie Ihre Kamera. Wenn Ihre Kamera in der Liste nicht erscheint, versuchen Sie, sie erneut anzuschließen, und öffnen Sie die Rollout-Box erneut. Nachdem Sie die Kamera ausgewählt haben, werden Sie gefragt, ob DAVID die Kameraeinstellungen lesen und schreiben darf. Diese Komfort-Funktion führt dazu, dass DAVID sich die Kameraeinstellungen für Kalibrierung, Scannen und Texturaufnahme getrennt merkt und bei Bedarf wieder an die Kamera sendet (
Beschreibung (Englisch)). Deswegen sollten Sie “Ja” antworten, es sei denn die Funktion macht mit Ihrem System Probleme. Danach erscheint ein neues Fenster mit dem Live-Kamerabild.
Wenn das Standard-Bildformat (z.B. Auflösung oder Bildwiederholrate (fps) nicht Ihren Anforderungen genügt, drücken Sie “Bildformat ändern”, um die Einstellungen zu ändern.
Richten Sie die Kamera auf den Kalibrierkörper (siehe Bauanleitung auf der Willkommensseite), so dass das Kalibriermuster komplett im Kamerabild sichtbar ist (und dieses möglichst groß ausfüllt). Der automatische Kalibriermodus benötigt ein Bild mit hohem Kontrast. (Normalerweise sind die Kalibrierpunkte schwarz und der Hintergrund weiß. Wenn es bei Ihnen anders herum ist, schalten Sie die Option “Invertieren” ein.) Um ausreichenden Kontrast zu erhalten, müssen Sie evtl. die Kameraeinstellungen anpassen (Knopf “Einstellungen”) oder die Umgebungshelligkeit erhöhen. Ein perfektes Kamerabild sieht folgendermaßen aus:

Außer den 25 Kalibrierpunkten sollten keine anderen zu dunklen Objekte/Flächen im Bild zu sehen sein!
Normalerweise können Sie Schritt 5 überspringen.
a) OPTIONAL: Benutzen Sie den Radierer (Eraser) um Ihr Kalibrierbild zu verbessern! Wenn die Kalibrierung im Automatischen Modus fehlschlägt, schauen Sie sich die Fehlermeldung an. Oft findet DAVID zu viele Marker. Sie können DAVID leicht helfen, indem Sie den Kalibriermodus “Radierer” auswählen. Die Einstellung “Größe” bezieht sich auf den rechteckigen Maus-Radierer. Benutzen Sie die linke Maustaste, um auf dem Kamerabild dunkle Flächen “wegzuradieren”. Mit der rechten Maustaste können Sie das radieren rückgängig machen. Das folgende Bildschirmphoto zeigt ein nicht-optimales Kalibrierbild, in dem der Benutzer dunkle Flächen auf diese Weise “gesäubert” hat:
b) FÜR PROFIS: Der Manuelle Kalibriermodus (nicht empfohlen)
Wenn Sie eine sehr schwierige Umgebung haben, wo selbst der Radierer nicht hilft, können Sie die Kalibrier-Markierungen selbst setzen. Wählen Sie den Manuellen Modus aus. Mit der Maus können Sie DAVID die Kalibrierpunkte “zeigen”:
Stellen Sie sicher, dass die Skalierung Ihres Kalibriermusters korrekt ist. Der Wert in dem Eingabefeld “Abstand der Mittelpunkte der Kalibrierpunkte” muss genau dem Abstand der Mittelpunkte zweier benachbarter Kalibrierpunkte (in mm) entsprechen. Messen Sie einfach die Länge der Strecke “Scale” am Rand des Ausdrucks.
Drücken Sie den Knopf “Kamera kalibrieren” . Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, sollten Sie kleine rote Kreuze im Kamerabild sehen, die die Mittelpunkte der Kalibrierpunkte markieren:

Wenn die Kalibrierung fehlschlägt, versuchen Sie zuerst, das Kamerabild neu zu justieren (Blende, Belichtungszeit, Umgebungslicht). Benutzen Sie ggf. den Radierer, um “schmutzige” Bildbereiche zu “säubern”, sodass die 25 Kalibrierpunkte die einzigen dunklen Bildelemente darstellen (siehe Schritt 4 und 5). Die Fehlermeldung sollte Ihnen helfen, die Ursache zu beheben.
Drücken Sie den Knopf “Weiter”, um zum
Scan-Dialog zu gelangen.
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